Wednesday, October 27, 2010

TOURISTISCHE WEINSTRASSE HALOZE – VTC 11

Sie zieht sich durch die bewegten Hügellandschaften im Nordosten Sloweniens, die auf den Sonnenseiten mit Weinstöcken bepflanzt sind. Sie ist berühmt aufgrund der elementaren Schönheit der Region, der sympathischen Menschen und vorzüglichen Weine. An ihrem Anfang liegt die älteste slowenische Stadt Ptuj und führt zur Perle der slowenischen Gotik, der Marienkirche auf Ptujska Gora, weiter durch Majšperk in Richtung Žetale. Die Straße durchquert die netten Dörfer Podlehnik, Videm und Leskovec, wo Sie im Vorbeigehen den Bauernhöfen einen Besuch abstatten können, wo man Schafe und Ziegen züchtet. Diese Höfe sind in dem Tourismusdorf Turistična vas Halonga vereint, das ist eine gelungene Bezeichnung für diese Ortschaften, denn „halonga“ ist das slawische Wort für Bergwelt, wie sie für Haloze typisch ist. Weiter geht es bis Cirkulane, wo die Burg Borl aus dem 11. Jahrhundert steht und dann in Richtung Zavrč. Kehren Sie auf den touristischen Bauernhöfen ein und Ihre Nase wird Ihnen sehr schnell verraten, ob die Halozer Hausfrau gerade einen Leckerbissen aus dem Backofen genommen hat. Probieren Sie das hausbackene Brot, die Halozer „gibanica“ (strudelähnliche Süßspeise mit Mohn, Topfen und Äpfeln) oder „oprešak“ (Fladenbrot). Ihre Geschmacksnerven werden sich nicht wehren. Unterwegs sollten Sie wenigstens in einen der vielen Weinkeller von Haloze einkehren und die Qualitätsweine probieren, wie Welsch- und Rheinriesling, Traminer, Muskat Ottonel. Gelber Muskateller, Weiß- und Grauburgunder, Sauvignon, Chardonnay und den halbtrockenen Haložan, dessen Charakter sich aus den Sorten „Šipon“ (Furmint/Mosler), Welschriesling und Sauvignon ergibt.

 Auf besonders authentische Art und Weise können Sie Haloze auf den zahlreichen Veranstaltungen erleben: dem Schnitt der Weinrebe am Vincenzsonntag, den Faschingsveranstaltungen, beim Aufstellen des „klopotec“ (Klapotetz), an den Trommelabenden, den ländlichen Feiertagen, dem Schafs-Ziegenball, auf Wallfahrten, Weinlesen, dem St. Martinsfest, dem Messetag – Barbaratag und anderen Veranstaltungen des kulturellen Erbes. Im Laufe des Jahres, wenn es keine Veranstaltungen gibt, können Sie auf den Veranstaltungsplätzen ethnologische Sammlungen zu unterschiedlichen Themen besuchen.

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