Wednesday, October 27, 2010

DIE THERMENLAND WEINSTRASSE

Südoststeiermark 1 – Weinstraßen im Steirischen Thermenland

Wer auf einen spannenden Dialog zwischen Wellness und traditionsreicher Weinkultur nicht verzichten will, der ist im Steirischen Thermenland bestens aufgehoben. Der Mensch ist hier ein großer Baumeister, der seit Jahrhunderten die Natur mit fruchtbaren Weinbergen formt und kultiviert. Markante Weine treiben den Aufbruch dieser Region voran, denn was hier in den Fässern oder Stahltanks reift, gefällt nicht nur den heimischen Konsumenten. Die Rot- und Weißweine erreichen internationale Klasse, auch wenn das südoststeirische Anbaugebiet mit gerade einmal 1500 Hektar Rebfläche bescheidene Ausmaße erreicht. Der Sortenspiegel ist ebenso authochton wie international besetzt. Bei den Weißweinen findet man Welschriesling, Weißburgunder, Morillon/Chardonnay, Grauburgunder, Sauvignon Blanc, Muskateller, Traminer und bei den Rotweinen vor allem Blauen Zweigelt und St. Laurent. Gerne lassen diese Gewächse ihre Muskeln spielen und besitzen alle Attribute eines großen Weins. Bei aller Gunst der Natur fällt der Erfolg nicht vom Himmel und es gibt viele neue Talente, junge Winzer, die mitunter andere Wege gehen als ihre Väter, offen sind für neue Ideen und sich voll auf das spannende Spiel der Weinbereitung konzentrieren. Das macht dieses Land so lebendig.

Viele Geheimnisse stecken in diesem Landstrich mit Schlössern und Burgen, Wellnesshotels, Haubenrestaurants und bodenständigen Wirtshäusern, traditionsreichen Weingütern und ausgezeichneten Buschenschänken. Drei Weinstraßen verbinden das Steirische Thermenland: Die Südoststeirische Hügellandweinstraße, die Klöcher Weinstraße und die Thermenlandweinstraße. Eines haben sie alle gemeinsam: Die Sehnsucht nach Erholung, Vergnügen und Genuss teilen sich dort Weinffreunde, Feinschmecker und Wellness-Urlauber gleichermaßen.

Auf der Suche nach kulinarischen Genüssen wird man in einer der zahlreichen Buschenschänken fündig. Behutsam mischen sich dort zur Brettljause immer mehr neue, pfiffige Zubereitungen unter die traditionellen Gerichte. Hier pflegt man im besonderen die Kunst des Räucherns und die Produktion von saftigen Schinken. Appetit machen der Vulcano, eine durch und durch schmackhafte Rarität. Aber auch der Johann-Schinken vom „Steira-Wirt” in Trautmannsdorf lässt genussvoll grüßen. Weitere Highlights für Genießer sind unverfälschtes Kürbiskernöl g.g.A. von der Berghofer Mühle, die auch Weizen-, Roggen- und Dinkelprodukte herstellt, feinste Edelbrände von Gölles oder aufwändig handgeschöpfte Tafel-Freuden in Form von außergewöhnlichen Schokoladekreationen von einem der besten „Chocolatiers” mit Kultstatus: Sepp Zotter. Die Liste kulinarischer Spezialitäten in Topqualität von ausgewählten Produzenten lässt sich beliebig lang fortsetzen. Die Regale sind prall gefüllt und man beweist Augenmaß bei der Preisgestaltung. Vor allem finden sich nahezu unendlich viele Möglichkeiten, vom Alltag auszubrechen und ausgiebig zu entschleunigen. Kurz: hier hat man „Zeit zu leben“. Das macht alles doppelt so sympathisch.

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